HOCHSCHULE KARLSRUHE

 

WÄLZLAGERPRÜFSTAND

 

Reibung und Lebensdauer unter definierten Lasten untersuchen.

 

Um die mechanischen Verluste von NEMO zu reduzieren, sollte für High Efficiency Karlsruhe ein Prüfstand zur Untersuchung unterschiedlicher Wälzlager entstehen. Grundlage war ein bestehendes Konzept, das konstruktiv weiterentwickelt und realisiert werden sollte.


Arbeitsumfang: Optimierungsanalyse, Auslegung, parametrische Konstruktion, Nachweisrechnungen, Fertigungszeichnungen, Fertigungsbegleitung, Montage und mechanische Funktionsprüfung

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PRÜFPRINZIP

 

Belasten. Antreiben. Messen.

 

 

Lasteinleitung

 

Radiale und axiale Belastung unabhängig einstellbar
↓

 

Prüflager

 

Bis zu 4 Wälzlager

↓

 

Antrieb und
Messwerterfassung

 

1 drehzahlgeregelter Gleichstrommotor

4 Pt100-Temperaturfühler 

2 DMS-Miniaturkraftaufnehmer

1 Hall-Sensor

1 DMS-Biegebalken

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AUSGANGSLAGE

 

Validiertes Prinzip. Konsequent weiterentwickelt.

 

Bis zu vier Wälzlager lagern die zentrale Prüfwelle im Gehäuse und dienen zugleich als Prüflinge. Zwei Einheiten belasten die Welle unabhängig voneinander in axialer und in radialer Richtung. Am antriebsseitigen Wellenende verbindet eine Doppelkreuzgelenkwelle die Prüfwelle mit dem Elektromotor. Der Motor sitzt auf einem um die Antriebsachse drehbar gelagerten Adapter. Ein DMS-Biegebalken stützt den Adapter gegen Verdrehen ab. Aus der gemessenen Reaktionskraft wird das Reibungsmoment bestimmt.

 

Auf Grundlage des validierten Messprinzips wurde das Konzept optimiert und für Fertigung und Montage vollständig ausgearbeitet.

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Ausgangskonzept mit validiertem Messprinzip als Grundlage für die konstruktive Weiterentwicklung des gesamten Prüfstands.

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KONSTRUKTIVE ÜBERARBEITUNG

 

Ausgewählte konstruktive Lösungen

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Schneller zum Prüflager

Das zweiteilige Gehäuse ermöglicht einen schnellen Wechsel der Prüflager, ohne vollständige Demontage des Prüfstands.

 

Definiert belasten

Trapezgewindespindel, Stahlkugel und Tellerfederpaket ermöglichen eine definierte und versatzsichere Lasteinleitung.

 

Direkt messen

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Der DMS-Biegebalken misst die Reaktionskraft unmittelbar am Motoradapter. Daraus wird das Reibungsmoment bestimmt.

 

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ENTWICKLUNG & UMSETZUNG

 

Vom Konzept zum Aufbau

 

Parametrisch konstruiert. Das Konzept wurde in eine vollständig parametrische Gesamtkonstruktion überführt. Maßgebende Komponenten und Verbindungen wurden ausgelegt und rechnerisch nachgewiesen.

 

Für die Fertigung ausgearbeitet. Aus der Konstruktion entstanden Einzel-, Gruppen- und Gesamtzeichnungen. Fertigungs- und Montagedetails wurden mit der Hochschulwerkstatt abgestimmt.

 

Fertigung und Montage. Die Fertigung wurde technisch begleitet, gefertigte Bauteile kontrolliert und erforderliche Nacharbeiten veranlasst. Anschließend wurden alle mechanischen Baugruppen montiert.

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ERGEBNIS


Mechanisch vollständig realisiert

 

Sämtliche mechanischen Komponenten wurden gefertigt und erforderliche Nacharbeiten abgeschlossen. Anschließend wurde der Prüfstand vollständig montiert und mechanisch funktionsgeprüft.

 

Die Integration der Sensorik und die vollständige Inbetriebnahme konnten aufgrund der pandemiebedingten Schließung der Hochschullabore nicht mehr erfolgen.

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BILDERGALERIE

 

Konzept. Ausarbeitung. Aufbau.

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Die Fotos zeigen den Erstaufbau während der Bachelorarbeit, vor den Nacharbeiten. Der spätere Übergabestand konnte pandemiebedingt nicht mehr fotografiert werden.

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NÄCHSTES PROJEKT

 

Lenkung und Radträger

 

Mechanische und Steer-by-Wire-Lenkung sowie Leichtbauoptimierung der Radträger für ein Hybridfahrzeug.

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